{"id":160,"date":"2019-02-18T09:34:58","date_gmt":"2019-02-18T08:34:58","guid":{"rendered":"http:\/\/agroinnovationlab.overlap.at\/?p=160"},"modified":"2020-05-27T09:37:59","modified_gmt":"2020-05-27T07:37:59","slug":"so-wurde-stroh-zur-innovation","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/so-wurde-stroh-zur-innovation\/","title":{"rendered":"So wurde Stroh zur Innovation"},"content":{"rendered":"<p><div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling gradient-container-1\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:50%;width:calc(50% - ( ( 4% ) * 0.5 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p>Landpack. Ein Start-up fand eine Alternative zu Styropor, Bauern d\u00fcrfen sich \u00fcber Zusatzeinkommen freuen<\/p>\n<p>Ein \u00c4rgernis war der Anlass f\u00fcr eine Innovation. Thomas Maier-Eschenlohr hat sich immer wieder gefragt, warum seine Essenslieferungen in Styroporboxen verpackt waren. Der aus Erd\u00f6l hergestellte Kunststoff l\u00e4sst sich nicht so einfachentsorgen. <span style=\"background-color: rgba(255, 255, 255, 0); color: var(--body_typography-color); font-family: var(--body_typography-font-family); font-size: var(--body_typography-font-size); font-style: var(--body_typography-font-style,normal); font-weight: var(--body_typography-font-weight); letter-spacing: var(--body_typography-letter-spacing);\">Also wurde das Start-up Landpack gegr\u00fcndet und nach einem Ersatz f\u00fcr den Kunststoff gesucht. \u201eWir haben festgestellt, dass es gar nicht so einfach ist, eine Alternative zu finden. Es geht nicht nur um die Nachhaltigkeit, sondern es m\u00fcssen ja auch Leistungsdaten wie die D\u00e4mmf\u00e4higkeit von Styropor gegeben sein\u201c, erz\u00e4hlt Maier-Eschenlohr. Der hohe Luftgehalt des Kunststoffs sorgt daf\u00fcr, dass hei\u00dfe Speisen hei\u00df bleiben und sich kalte Speisen nicht leicht erw\u00e4rmen. Ein Gro\u00dfteil der nachhaltigen Alternativen \u201ewar preislich so jenseitig, dass sie niemals wettbewerbsf\u00e4hig sein k\u00f6nnen\u201c.<\/span><\/p>\n<p>Einfache L\u00f6sung<\/p>\n<p>Dabei gibt es eine einfache L\u00f6sung des Problems, die der Landpack-Gr\u00fcnder beim agroinnovationlab der Raiffeisen Ware Austria (RWA) in Wien pr\u00e4sentierte. \u201eStroh ist der vergessene Werkstoff des 20. Jahrhunderts\u201c, so der Gr\u00fcnder des Start-ups Landpack, das es sich zur Aufgabe gemacht hat, eine nachhaltigere L\u00f6sung anzubieten. \u201eWir haben sehr gro\u00df Mengen von Stroh auf den Feldern, die man nutzen kann. Es gab fr\u00fcher in Europa auch eine gro\u00dfe Strohindustrie. Alle gro\u00dfen Papierfabriken haben fr\u00fcher Strohpapier hergestellt. Das war ein normales Material.\u201c<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:50%;width:calc(50% - ( ( 4% ) * 0.5 ) );\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-image-element in-legacy-container\" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"1090\" title=\"csm_125_e6ec64d3fb\" src=\"http:\/\/agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/csm_125_e6ec64d3fb.png\" alt class=\"img-responsive wp-image-161\" srcset=\"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/csm_125_e6ec64d3fb-200x213.png 200w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/csm_125_e6ec64d3fb-400x426.png 400w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/csm_125_e6ec64d3fb-600x639.png 600w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/csm_125_e6ec64d3fb-800x852.png 800w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2020\/05\/csm_125_e6ec64d3fb.png 1024w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 600px\" \/><\/span><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><p><span style=\"background-color: rgba(255, 255, 255, 0); color: var(--body_typography-color); font-family: var(--body_typography-font-family); font-size: var(--body_typography-font-size); font-style: var(--body_typography-font-style,normal); font-weight: var(--body_typography-font-weight); letter-spacing: var(--body_typography-letter-spacing);\">Doch dann kamen die billige Baumwolle aus den USA und die Herstellung von Kunststoffen wurde zur Selbstverst\u00e4ndlichkeit. Die europ\u00e4ische Faserindustrie mit Stroh, Hanf und Leinen musste zusperren. \u00dcbrig geblieben ist davon lediglich der Strohhalm, und der ist mittlerweile l\u00e4ngst aus Kunststoff. In D\u00e4nemark wird Stroh heute in gro\u00dfen Heizkraftwerken verbrannt. Dabei hat Stroh einen sehr schlechten Leitwert und ist daher ein gute Isolator. Die Voraussetzungen f\u00fcr Stroh als Styroporersatz waren also gut. Allerdings gab es noch ein gro\u00dfes Problem. \u201eDie entscheidende Frage war, wie bekommen wir Stroh in eine Form, ohne alles mit Kleber zuzukleistern\u201c, beschreibt Maier- Eschenlohr das Problem.<\/span><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling gradient-container-2\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-3\"><p><b>Stroh nicht teurer<\/b><\/p>\n<p>Also wurde ein eigenes Ingenieurb\u00fcrogegr\u00fcndet, das f\u00fcr den Anlagenbau zust\u00e4ndig war. Es gelang, die technischen Fragen zu l\u00f6sen. Mittlerweile gibt es eine Produktionsanlage in M\u00fcnchen und einen Kundenstock f\u00fcr das neue D\u00e4mmmaterial. Vor allem gibt es kein Preisproblem. \u201eStroh ist nicht teurer als Styropor. Wir beliefern Unternehmen, die ihre Styroporboxen ersetzen. Dazu geh\u00f6ren auch Pharmafirmen, die die Strohboxen f\u00fcr die K\u00fchlung von Medikamenten benutzen\u201c, freut sich der Start-up-Gr\u00fcnder. Man kontrolliere den Werkstoff genau und k\u00f6nne daher auch die notwendigen hygienischen Voraussetzungen kontrollieren. Genauso freuen sich die Bauern, die Stroh f\u00fcr das D\u00e4mmmaterial an Landpack liefern. Denn sie bek\u00e4men deutlich mehr daf\u00fcr bezahlt, n\u00e4mlich 150 statt der \u00fcblichen 80 Euro pro Tonne, betont Maier-Eschenlohr. Es geht als nicht nur um die \u00d6kologisierung von D\u00e4mmmaterial, sondern auch um eine zus\u00e4tzliche Einkommensquelle f\u00fcr die Landwirtschaft. Daher kommt auch das Interesse der RWA. \u201eWir suchen weltweit dynamische Startups, mit denen wir gemeinsam an zukunftsweisenden L\u00f6sungen f\u00fcr die Landwirtschaft arbeiten\u201c, erkl\u00e4rt RWA Chef Reinhard Wolf den Zweck der Veranstaltung. So treffen sich die Interessen von RWA und Landpack. Es geht um Zukunftspl\u00e4ne: \u201eWie k\u00f6nnen wir wachsen, wie beliefern wir Kunden in \u00d6sterreich, wer sorgt dort f\u00fcr den Absatz und wo bauen wir die n\u00e4chste Fabrik. Wir m\u00f6chten das n\u00e4chste Werk in \u00d6sterreich bauen. Die RWA hat uns gro\u00dfes Interesse signalisiert. Sie suchen einen Mehrwert f\u00fcr die Landwirte\u201c, sagt Maier-Eschenlohr. Die Gespr\u00e4che \u00fcber eine Kooperation laufen.<\/p>\n<p><b>Ideensuche.<\/b><\/p>\n<p>Es geht darum, technische Innovationen f\u00fcr den Agrarbereich nutzbar zu machen. Jedes Jahr bewerben<\/p>\n<p>sich weltweit mehrere hundert Start-ups. Die Projekte sind sehr unterschiedlich. Beispiele: Der Einsatz moderner Technologien f\u00fcr das smart farming, wie etwa Drohnen. Oder Programme f\u00fcr die Optimierung der D\u00fcngung oder die Reduktion von Pflanzenschutzmitteln. Die RWA sucht jedes Jahr sechs Projekte aus, die in die n\u00e4here Auswahl als Kooperationspartner kommen.<\/p>\n<p>Neben Landpack (siehe Bericht oben) wurden heuer die Start-ups Cabasus, Biorfarm, Vitirover, Crop Intellect und Insylo ausgew\u00e4hlt. Cabasus hat eine Ger\u00e4t entwickelt, das im Huf von Pferden platziert wird und den Besitzer rund um die Uhr \u00fcber den Gesundheitszustand der Tiere informiert. Crop Intellect entwickelt Bio-Pestizide und Vitirover solarbetriebene M\u00e4hroboter. Biorfarm ist eine digitale Plattform f\u00fcr die Direktvermarktung von Obst. Insylo entwickelt eine Logistik f\u00fcr Futtersilos.<\/p>\n<\/p>\n<p>Editor:<\/p>\n<p>Andreas Anzenberger<\/p>\n<p>KURIER.AT<\/p>\n<p>A- 1190 Wien, Leopold-Ungar-Platz 1<\/p>\n<p>Tel. +43 5 9030<\/p>\n<p>Fax: +43 5 9030-22257<\/p>\n<p>e-mail: service@kurier.at<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":1,"featured_media":161,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-160","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=160"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":164,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/160\/revisions\/164"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/161"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=160"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=160"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=160"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}