{"id":3556,"date":"2022-12-02T14:26:51","date_gmt":"2022-12-02T13:26:51","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/?p=3556"},"modified":"2022-12-16T10:22:28","modified_gmt":"2022-12-16T09:22:28","slug":"untersaat-per-drohne","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/untersaat-per-drohne\/","title":{"rendered":"Untersaat per Drohne"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling gradient-container-1\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:50%;width:calc(50% - ( ( 4% ) * 0.5 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p>Drohnen finden in der Landwirtschaft vielf\u00e4ltige Anwendungsgebiete. Ein Trend, auch Saatgut mit der Drohne auszubringen, ist deutlich erkennbar. Im Folgenden soll kurz beschrieben werden, welche Kulturen daf\u00fcr geeignet sind und welche Technologien daf\u00fcr ben\u00f6tigt werden.<\/p>\n<p>Als Untersaat bezeichnet man die Saat einer zweiten Frucht zus\u00e4tzlich zu einer fr\u00fcher erntereifen Hauptfrucht. Die Aussaat von Untersaaten kann gleichzeitig mit der Hauptfrucht oder sp\u00e4ter in den bereits bestehenden Hauptfruchtbestand hinein erfolgen. Wenn die Aussaat in den bestehenden Bestand ges\u00e4t werden soll, ergeben sich viele Vorteile, wenn dies mit einer Drohne geschieht.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:50%;width:calc(50% - ( ( 4% ) * 0.5 ) );\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-image-element in-legacy-container\" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"374\" height=\"374\" title=\"DJI_T30\" src=\"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DJI_T30.png\" alt class=\"img-responsive wp-image-3557\" srcset=\"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DJI_T30-200x200.png 200w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2022\/12\/DJI_T30.png 374w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 374px\" \/><\/span><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-2 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-2\"><p>Ein gro\u00dfer Vorteil ist zweifelsfrei, dass eine Aussaat mittels Drohne auch bei tiefen und feuchten B\u00f6den stattfinden kann. Stehende Kulturen erlauben das Befahren vieler Fl\u00e4chen mit Maschinen zeitweise nicht, ohne gro\u00dfe Sch\u00e4den in Kauf zu nehmen. Durch die Untersaat wird auch die Wasserhaltef\u00e4higkeit der B\u00f6den durch eine Verringerung der Evaporation erh\u00f6ht. Untersaaten oder Zwischenfr\u00fcchte sind wirtschaftlich sinnvoll und teilweise sogar vorgeschrieben. Sie nehmen im \u00d6kolandbau, insbesondere aufgrund der zus\u00e4tzlichen Stickstofffixierung, eine Sonderstellung ein. Kulturen, die f\u00fcr eine Untersaat in Frage kommen, sind beispielsweise Getreide, Mais, Sojabohne oder K\u00fcrbis. Untersaaten f\u00f6rdern Bodenfruchtbarkeit (haupts\u00e4chlich durch abgestorbenes Pflanzenmaterial und Wurzeln bzw. Wurzelausscheidungen), bieten Erosionsschutz und helfen bei der Unkrautunterdr\u00fcckung. Zwischenfr\u00fcchte mit einer hohen Wurzeldichte geben hohe Ausscheidungsraten mit Wurzelexudate an den Boden ab und liefern dadurch einen wichtigen Baustein in diesem System. Die produktivste Phase ist im Zeitraum Juli, August bis Mitte\/Ende September. Bei eng aneinander gepflanzten und mit herk\u00f6mmlichen Traktoren schwer zu erreichenden Reben zum Beispiel kann sich der Einsatz von Agrardrohnen lohnen. F\u00f6rderungen daf\u00fcr sind nach \u00d6PUL 2023-2027 f\u00fcr \u201eErosionsschutz Acker\u201c oder \u201eBegr\u00fcnung von Ackerfl\u00e4chen\u201c beantragbar. Neben Saatgut kann in Zukunft auch angedacht werden, beispielsweise Futtermittel (z.B. Fischzucht), Humus-Granulat, Gletschermehlgranulat, Schneckenkorn oder D\u00fcngergranulat mit diesen Koptern auszubringen. In einigen europ\u00e4ischen L\u00e4ndern werden solche Drohnen auch verwendet, um W\u00e4lder nach Br\u00e4nden wieder aufzuforsten. Es ist auch m\u00f6glich, eine biologische Gelsenregulierung mit diesen Drohnen umzusetzen. Diese Anwendung wurde 2020 an der March getestet.<\/p>\n<p>Eine Drohne, die f\u00fcr die Ausbringung in Frage kommt, ist beispielsweise die DJI T30. Betrieben werden kann dieses unbemannte Luftfahrzeug (uLFZ), aufgrund eines Abfluggewichts ab 25 kg, nur in der Kategorie \u201eSpecific\u201c. Demnach muss ein Antrag in dieser Betriebskategorie gestellt werden. Die Firma DJI ist Weltmarktf\u00fchrer im Bereich Drohnen. In China werden diese Kopter f\u00fcr die Behandlung von Reis eingesetzt. Im Jahr 2022 waren etwa 200.000 dieser Kopter im Einsatz. Generell handelt es sich bei diesem Modell um eine \u201eSpr\u00fchdrohne\u201c; sie ist aber erweiterbar durch ein Streumodul, das aus einem \u00d6ffnungsschieber und einer rotierenden Drehscheibe besteht. Die DJI T30 Agras kann eine Nutzlast von etwa 30 kg tragen. Je nach verwendetem Saatgut bedeutet das eine Ausbringungsleitung von etwa 1-3 ha pro Ladung.<\/p>\n<p>In der RWA werden momentan viele \u00dcberlegungen angestellt, wie man ein derartiges Service anbieten kann. F\u00fcr welche Kulturen und in welchen Regionen dieses Service sinnvoll ist, wird in den n\u00e4chsten Wochen noch gekl\u00e4rt. In den kommenden Jahren wird man sehen, ob sich diese Art der Saatgutausbringung fl\u00e4chendeckend durchsetzt oder nur in speziellen Anwendungen erhalten bleibt.<\/p>\n<p>Foto: (c) <a href=\"https:\/\/www.dji.com\/at\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">dji.com<\/a><\/p>\n<p><span style=\"background-color: rgba(255, 255, 255, 0); color: var(--body_typography-color); font-family: var(--body_typography-font-family); font-size: var(--body_typography-font-size); font-style: var(--body_typography-font-style,normal); font-weight: var(--body_typography-font-weight); letter-spacing: var(--body_typography-letter-spacing);\">\u00a0<\/span><\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":3557,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-3556","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3556","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3556"}],"version-history":[{"count":3,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3556\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3593,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3556\/revisions\/3593"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3557"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3556"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3556"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3556"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}