{"id":5556,"date":"2025-07-17T09:32:38","date_gmt":"2025-07-17T07:32:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/proteinwense-warum-wir-neue-quellen-brauchen\/"},"modified":"2025-07-17T09:35:55","modified_gmt":"2025-07-17T07:35:55","slug":"proteinwense-warum-wir-neue-quellen-brauchen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/proteinwense-warum-wir-neue-quellen-brauchen\/","title":{"rendered":"Proteinwende: Warum wir neue Quellen brauchen"},"content":{"rendered":"<div class=\"fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling gradient-container-1\" style=\"--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;\" ><div class=\"fusion-builder-row fusion-row\"><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-first\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:50%;width:calc(50% - ( ( 4% ) * 0.5 ) );margin-right: 4%;\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-text fusion-text-1\"><p><strong>Die Schlie\u00dfung der Proteinl\u00fccke als Priorit\u00e4t<\/strong><\/p>\n<p>Nur 4\u202f% des europ\u00e4ischen Sojabedarfs f\u00fcr Futtermittel werden durch europ\u00e4ische Produktion gedeckt \u2013 das zeigen aktuelle Zahlen der Generaldirektion Landwirtschaft der EU-Kommission (DG AGRI, 2024). Zwar erreicht die Europ\u00e4ische Union insgesamt eine Eigenversorgungsquote von 76\u202f% beim Proteinbedarf f\u00fcr Futtermittel, doch bei eiwei\u00dfreichen Pflanzen wie Raps, Sonnenblumen oder anderen \u00d6lsaaten ist sie weiterhin stark von Importen abh\u00e4ngig: Der Eigenversorgungsgrad liegt bei 72\u202f% f\u00fcr Raps, 53\u202f% f\u00fcr Sonnenblumen und lediglich 15\u202f% f\u00fcr sonstige \u00d6lsaaten.<\/p>\n<p>Die sogenannte EU-Eiwei\u00dfstrategie ist in diesem Zusammenhang ein wiederkehrendes Schlagwort \u2013 und angesichts der geopolitischen und wirtschaftlichen Herausforderungen aktueller denn je. So betonte Stephan Arens, Vorsitzender der Copa-Cogeca<a href=\"#_ftn1\" name=\"_ftnref1\">[1]<\/a>-Arbeitsgruppe \u201e\u00d6lsaaten und Eiwei\u00dfpflanzen\u201c, am 19. M\u00e4rz 2024, dass diese Strategie \u201eso dringend wie noch nie\u201c sei. Auf Ebene der Mitgliedstaaten bewegt sich einiges: \u00d6sterreich ver\u00f6ffentlichte bereits 2021 eine eigene Eiwei\u00dfstrategie.<\/p>\n<p>Auch die Privatwirtschaft treibt die Diversifizierung der Proteinquellen mit Nachdruck voran. So wurden weltweit bis 2023 rund 8,5 Milliarden Euro in Unternehmen investiert, die pflanzliche Proteinprodukte entwickeln \u2013 11\u202f% davon allein im Jahr 2023.<\/p>\n<p><strong>Wie alternative Proteine die Landwirtschaft herausfordern<\/strong><\/p>\n<p>Diese Entwicklungen stellen jedoch auch die konventionelle Landwirtschaft vor neue Herausforderungen: pflanzliche Proteinprodukte stehen \u2013 zumindest in der \u00f6ffentlichen Wahrnehmung \u2013 oft f\u00fcr eine Reduktion des Konsums tierischer Proteine. Dabei sind die Marktanteile sogenannter Ersatzprodukte in \u00d6sterreich bislang gering: Milchalternativen machen rund 3\u202f%, Fleischalternativen etwa 1\u202f% des Marktes aus (AMA-Marketing).<\/p>\n<p>Technologien wie Single Cell Protein, das durch Fermentation in Bioreaktoren hergestellt wird, gehen einen Schritt weiter und hinterfragen die klassische Rolle von Landwirten. Doch auch hier liegt gro\u00dfes Potenzial, insbesondere im Hinblick auf Effizienz und Qualit\u00e4t.<\/p>\n<p>Bei Fermentationstechnologien zur Proteinherstellung unterscheidet man n\u00e4mlich zwei Prozesse: Single Cell Protein, das auf die schnelle und effiziente Gewinnung proteinreicher Biomasse abzielt, und Pr\u00e4zisionsfermentation, bei der spezifische Inhaltsstoffe \u2013 etwa einzelne Aminos\u00e4uren \u2013 in definierter Qualit\u00e4t erzeugt werden. Der Ansatz ist keineswegs neu: Bereits seit den 1960er Jahren wird auf diese Weise Lysin produziert \u2013 eine in der Futtermittelindustrie unverzichtbarer Aminos\u00e4ure.<\/p>\n<p>In den vergangenen Jahren hat die Branche durch Anwendungen in der Lebensmittelindustrie zus\u00e4tzlichen Aufwind erhalten. Ende 2023 z\u00e4hlte man weltweit 158 Unternehmen, die sich auf die Herstellung alternativer Proteine durch Fermentation spezialisiert hatten. Im selben Jahr wurden 515 Millionen US-Dollar in diesen Bereich investiert. Auch wenn die Verfahren derzeit noch mit hohen Kosten verbunden sind, zeigt die Branche deutliches Wachstum.<\/p>\n<p><strong>Proteindiversifizierung als Chance f\u00fcr die Landwirtschaft<\/strong><\/p>\n<p>Trotz mancher Unsicherheiten er\u00f6ffnet die Vielfalt neuer Proteinquellen auch klare Chancen f\u00fcr die landwirtschaftliche Produktion. Ein klassisches Beispiel stellen Mischkulturen: diese erm\u00f6glichen h\u00f6here Ertr\u00e4ge auf derselben Fl\u00e4che und bringen gleichzeitig Vorteile f\u00fcr Bodenfruchtbarkeit und Biodiversit\u00e4t.<\/p>\n<p>Ein weiteres Beispiel sind Leguminosen: als Zwischenfr\u00fcchte eingesetzt, verbessern sie die Bodenstruktur und k\u00f6nnen zus\u00e4tzliche Einkommensquellen erschlie\u00dfen. Die \u00f6sterreichische Landwirtschaft hat hierbei klare Standortvorteile gegen\u00fcber Nachbarl\u00e4ndern \u2013 unter anderem durch ihr pannonisches Klima mit warmen, trockenen, langen Vegetationsperioden.<\/p>\n<p>Mit der wachsenden Notwendigkeit, die Proteinversorgung zu diversifizieren, steigt auch die Nachfrage nach leguminosenbasierten Lebensmitteln und somit die M\u00f6glichkeit auf neue Absatzwege. So lag der Konsum im Jahr 2024 laut Statistik Austria bei 1,4\u202fkg pro Kopf \u2013 doppelt so viel wie 2015 (0,7\u202fkg) und fast f\u00fcnfmal so viel wie 2005 (0,3\u202fkg).<\/p>\n<p><strong>Fl\u00e4chenr\u00fcckgang trotz wachsendem Bedarf<\/strong><\/p>\n<p>Trotz dieser positiven Marktentwicklung ist die Anbaufl\u00e4che von gewissen Leguminosen in \u00d6sterreich r\u00fcckl\u00e4ufig. Im Jahr 2024 wurden nur noch 285 Hektar Kichererbse angebaut \u2013 39 % weniger als drei Jahre zuvor. Auch Linsen (1 618 ha) verzeichnen einen R\u00fcckgang von 17 %. Im Vergleich ist aber der Anbau von S\u00fc\u00dflupinen und K\u00f6rnererbse um 28,4 % und 41,4% gestiegen.<\/p>\n<p>Umso wichtiger ist es, die hemmenden Faktoren bei Spezialkulturen zu identifizieren und Ma\u00dfnahmen zu entwickeln, damit die Landwirtschaft von diesem Trend profitieren kann und neue Wertsch\u00f6pfung entsteht. Gr\u00fcnde k\u00f6nnen in fehlende Vermarktungsm\u00f6glichkeiten, mangelnde Abnahmegarantien sowie unzureichende Verarbeitungskapazit\u00e4ten \u2013 etwa zur Proteinextraktion \u2013 liegen.<\/p>\n<p><strong>Innovationsarbeit f\u00fcr landwirtschaftliche Wertsch\u00f6pfung<\/strong><\/p>\n<p>Das Thema \u201eProtein\u201c ist vielschichtig \u2013 und gleichzeitig von zentraler Bedeutung. Es geht um die Schlie\u00dfung einer realen Versorgungsl\u00fccke, um Ern\u00e4hrungssouver\u00e4nit\u00e4t, Versorgungssicherheit und langfristige Perspektiven f\u00fcr die Landwirtschaft. Trotz klar erkennbarer Trends und zunehmender Nachfrage, scheint es gewisse Hemmungen noch zu geben.<\/p>\n<p>Genau hier setzt Innovationsarbeit an: sie hilft, Hemmnisse zu erkennen, Zusammenh\u00e4nge besser zu verstehen und neue, tragf\u00e4hige Wege zu etablieren. Ziel ist es, innovative L\u00f6sungen zu entwickeln \u2013 und gleichzeitig sicherzustellen, dass die entstehende Wertsch\u00f6pfung langfristig in der Landwirtschaft verbleibt.<\/p>\n<p>Deshalb richtet das Agro Innovation Lab, der Innovationsarm der RWA, in den kommenden Monaten einen besonderen Fokus auf das Thema Neue Proteine. Dabei verfolgen wir unterschiedliche Ans\u00e4tze:<\/p>\n<ul>\n<li>Pflanzliche Proteine aus klassischem Anbau<\/li>\n<li>Biotechnologische Fermentationsprozesse<\/li>\n<li>Verwertung von Nebenprodukten<\/li>\n<li>Insekten-, Algen- und Pilzproteine als alternative Quellen<\/li>\n<li>Radikale Innovationsans\u00e4tze, wie sie in anderen Weltregionen erprobt werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><strong>Von der Theorie zur Praxis<\/strong><\/p>\n<p>Innovationen entfalten ihren wahren Wert erst dann, wenn sie aus der Theorie heraus in die Praxis \u00fcberf\u00fchrt werden. Genau hier setzen wir an: Aufbauend auf der Analyse zentraler Herausforderungen und Potenziale im Bereich neuer Proteinquellen starten wir konkrete Pilotprojekte<strong>.<\/strong><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><u>Verwertung von Nebenprodukten: Verborgene Potenziale heben<\/u><\/p>\n<p>Kontext: In nahezu allen Produktionsprozessen \u2013 von der \u00d6lpressung \u00fcber die Bierherstellung bis zur Tomatenverarbeitung \u2013 fallen proteinreiche Nebenprodukte an. Viele davon werden bislang nur geringwertig, beispielsweise als Futtermittel) eingesetzt, oder gar entsorgt.<\/p>\n<p>Ziel: Wir identifizieren neue und bestehende Sidestreams und erheben ihr Potenzial f\u00fcr eine hochwertige Weiterverarbeitung. Ziel ist es, neue Verwertungspfade zu erschlie\u00dfen, und h\u00f6here oder neue Wertsch\u00f6pfungsketten zu identifizieren.<\/p>\n<p>Kontakt: c.olivier@agroinnolab.com<\/p>\n<p><u>Pflanzliche Proteine: Raus aus der Nische<\/u><\/p>\n<p>Kontext: Die pflanzenbasierte Proteinversorgung konzentriert sich aktuell stark auf Soja \u2013 ein Risiko angesichts von Klimawandel und geopolitischen Abh\u00e4ngigkeiten. Vielversprechende Alternativen wie klassische Leguminosen (etwa Kichererbsen, Erbsen, \u2026) Lupinen oder die alternativen Bohnen stehen bereit, bleiben aber oft in der Nische stecken.<\/p>\n<p>Ziel: Wir setzen bei fehlenden Verarbeitungsstrukturen und Absatzwegen an, um das volle Potenzial alternativer Kulturen zu heben \u2013 f\u00fcr eine resilientere und vielf\u00e4ltigere pflanzenbasierte Proteinversorgung.<\/p>\n<p>Kontakt: a.haller@agroinnolab.com<\/p>\n<p><u>Mischkulturen: Herausforderung Verarbeitung &amp; Nutzung<\/u><\/p>\n<p>Kontext: Ein bereits tief erforschtes Thema \u2013 Mischkulturen erm\u00f6glichen einen h\u00f6heren Proteingehalt pro Fl\u00e4che und f\u00f6rdern gleichzeitig Biodiversit\u00e4t sowie Bodengesundheit.<\/p>\n<p>Ziel: Wir widmen uns den praktischen Fragen der Verarbeitung: Wann und wie m\u00fcssen Kulturen getrennt werden? Wo sind gemeinsame Verarbeitungsschritte m\u00f6glich? Ziel ist es, Mischkulturen auch in der nachgelagerten Kette wirtschaftlich nutzbar zu machen.<\/p>\n<p>Kontakt: p.waldherr@agroinnolab.com<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><strong>Lust auf Austausch?<\/strong><\/p>\n<p>Haben Sie Interesse an einem fachlichen Austausch oder bringen bereits eigene Erfahrungen in einem dieser Bereiche mit? Dann freue ich mich auf Ihre Kontaktaufnahme!<\/p>\n<p><a href=\"#_ftnref1\" name=\"_ftn1\">[1]<\/a> europ\u00e4ische Vertretung der europ\u00e4ischen Landwirte und Agrargenossenschaften.<\/p>\n<\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><div class=\"fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_2 1_2 fusion-one-half fusion-column-last\" style=\"--awb-bg-size:cover;width:50%;width:calc(50% - ( ( 4% ) * 0.5 ) );\"><div class=\"fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy\"><div class=\"fusion-image-element in-legacy-container\" style=\"--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);\"><span class=\" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"683\" title=\"Green Chickpeas on the Plant.\" src=\"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/vecteezy_green-chickpeas-on-the-plant_12813028-1024x683.jpg\" alt class=\"img-responsive wp-image-5554\" srcset=\"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/vecteezy_green-chickpeas-on-the-plant_12813028-200x133.jpg 200w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/vecteezy_green-chickpeas-on-the-plant_12813028-400x267.jpg 400w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/vecteezy_green-chickpeas-on-the-plant_12813028-600x400.jpg 600w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/vecteezy_green-chickpeas-on-the-plant_12813028-800x533.jpg 800w, https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/vecteezy_green-chickpeas-on-the-plant_12813028-1200x800.jpg 1200w\" sizes=\"(max-width: 800px) 100vw, 600px\" \/><\/span><\/div><div class=\"fusion-clearfix\"><\/div><\/div><\/div><\/div><\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"","protected":false},"author":3,"featured_media":5554,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-5556","post","type-post","status-publish","format-standard","has-post-thumbnail","hentry","category-news"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5556","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/3"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=5556"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5556\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":5567,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/5556\/revisions\/5567"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/5554"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=5556"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=5556"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.agroinnovationlab.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=5556"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}